Cashflow heißt wörtlich übersetzt Geldfluss. Klingt auf jeden Fall sehr gut, denn wer wünscht sich nicht, dass das Geld fließt – vor allem auf das eigene Konto? Genauer gesagt werden beim Cashflow die zugeflossenen Einnahmen gegen die Ausgaben des Betriebes gerechnet. Habe ich als Unternehmer in einem Jahr durchschnittliche Einnahmen erhalten und viel Geld ausgegeben (zum Beispiel, weil ich einen Dienstwagen gekauft habe), ist der Cashflow niedrig. Im nächsten Jahr habe ich dann vielleicht keine großen Kostenblöcke mehr, weil alle Anschaffungen erledigt sind. Dann steigt der Cashflow, auch wenn die Einnahmen gleichbleiben. Soweit klar. Aber wo liegt der Unterschied zum Gewinn? Bei der Berechnung meines Gewinns kann ich in meinen Geschäftsbüchern die ganz großen Kosten über mehrere Jahre verteilen, auch wenn ich alles auf einmal bezahlen musste (=abschreiben, siehe Nutzungsdauer). Beim Cashflow zählen die Kosten zu dem Jahr, in dem sie fällig waren.

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